1 · Anamnese & Befund
Ausführliches Gespräch zu Vorgeschichte, Stressfaktoren, Zahnbehandlungen, Schlaf. Manueller Befund von Kiefer, Kaumuskulatur und HWS.
Zähneknirschen, Kieferschmerz, Tinnitus oder wiederkehrende Kopfschmerzen — oft steckt eine Craniomandibuläre Dysfunktion dahinter. In der Praxis Hellwig behandeln wir CMD gezielt mit Manueller Therapie, Triggerpunkt-Techniken und Kinesio-Taping. Zentral für Hersfeld-Rotenburg, Vogelsbergkreis und Schwalm-Eder-Kreis.
CMD steht für Craniomandibuläre Dysfunktion — eine funktionelle Störung des Kiefergelenks und der beteiligten Muskulatur. Das Kiefergelenk steht in enger Verbindung zur Halswirbelsäule, zur Ohrregion und zum gesamten Bewegungssystem. Kleine Fehlfunktionen am Kiefer können deshalb großflächige Beschwerden auslösen — und umgekehrt.
Typische Auslöser sind anhaltender Stress, Zähneknirschen in der Nacht, Fehlstellungen, alte Zahn- oder Kieferbehandlungen sowie Traumata (z. B. Schleudertrauma). Eine CMD-Behandlung wirkt dort, wo Aufbissschiene und Medikation allein nicht ausreichen — an der Funktion selbst.
Sie sollten an CMD denken, wenn Sie eines oder mehrere dieser Symptome kennen:
Wichtig: CMD ist gut behandelbar — je früher, desto besser. Verzögerte Behandlung kann zu chronischen Schmerzmustern führen.
Ausführliches Gespräch zu Vorgeschichte, Stressfaktoren, Zahnbehandlungen, Schlaf. Manueller Befund von Kiefer, Kaumuskulatur und HWS.
Gezielte Mobilisation des Kiefergelenks, Weichteiltechnik an Kaumuskulatur und Gesichtsfaszien — intraoral und extraoral.
Mitbehandlung der Halswirbelsäule und der Nackenmuskulatur — in vielen Fällen entscheidend für die Symptomlösung.
Kleine Übungen für zuhause, bewusstes Kieferverhalten tagsüber, Entspannungstechniken. Nur so hält die Wirkung langfristig.
CMD ist häufig interdisziplinär — unsere Behandlung ergänzt eine Aufbissschiene aus der Zahnarztpraxis, eine kieferorthopädische Korrektur oder eine HNO-Abklärung bei Tinnitus. Mit Ihrem Einverständnis stimmen wir uns gerne direkt mit Ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten ab.
Diese fachliche Vernetzung ist einer der Gründe, warum Patientinnen und Patienten aus Bad Hersfeld, Alsfeld, Neukirchen, Schwarzenborn und Fulda gezielt für die CMD-Behandlung zu uns nach Breitenbach kommen.
Meist der Zahnarzt oder Kieferorthopäde — häufig in Kombination mit einer Aufbissschiene. Auch Hausarzt, HNO oder Orthopäde können CMD-Physiotherapie verordnen. Als Selbstzahlerleistung ist die Behandlung auch ohne Rezept möglich.
Erfahrungsgemäß zwischen 6 und 10 Behandlungen über mehrere Wochen. Akute Beschwerden bessern sich oft schon nach wenigen Terminen; chronische CMD benötigt eine längere Serie plus konsequente Übungen zuhause.
Ja, wenn der Befund es erfordert — zum Beispiel zur Behandlung der inneren Kaumuskulatur (M. pterygoideus). Alles mit Handschuhen, hygienisch und in Abstimmung mit Ihnen. Die meisten Techniken sind allerdings extraoral wirksam.
Wenn der Tinnitus durch CMD oder HWS-Dysfunktion mitverursacht wird — ja, häufig deutlich. Bei rein innenohrbedingtem Tinnitus setzen wir klare Erwartungen: Eine vorherige HNO-Abklärung ist sinnvoll.
Ja. Eine Schiene ist hilfreich, aber keine Voraussetzung. Wir schauen im Befund, ob eine Schiene die Therapie sinnvoll ergänzt — und besprechen das dann mit Ihrem Zahnarzt.
Am schnellsten telefonisch. Auf Wunsch rufen wir Sie innerhalb eines Werktages zurück.